"Dem Himmel in besonderer Weise nah"

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Das Mieminger Sonnenplateau mit seiner schroffen Mieminger Kette, den geschmeidigen Hügeln und der beeindruckenden Weite zählt zu den schönsten Ecken der Alpen. Im Herzen Tirols gelegen, aber doch abseits der Touristenströme hat es seine Ursprünglichkeit und Natürlichkeit behalten.

Die Marienberg Alm liegt auf 1.623m Seehöhe in der Mieminger Kette unterhalb des Marienbergjochs in Tirol. Unsere Hütte ist vom Parkplatz Arzkasten bei Obsteig über den Alpsteig oder vom Parkplatz Aschland über die Forststraße zu Fuß in ca. 1,5 Stunden erreichbar. Auch Mountainbiker besuchen die Marienbergalm gerne. Im Winter sind es die Skifahrer und Skitourengeher die auf der Alm einkehren, da die Hütte im Skigebiet der Ehrwalder Almbahnen liegt und Ausgangspunkt für viele traumhafte Skitouren ist.

 
 

Leben auf der Hütte:

Liebe Bergfreunde,

bei uns sagt man: "Schian, dass da seid`s! Lasst`s Enk auf`m Marabarg fein dunken!"

(Schön, dass Ihr da seid! Lasst es Euch auf dem Marienberg gut gehen!)

Wir freuen uns, Euch mit einem "Griaß Enk" bei uns auf der Marienberg Alm begrüßen zu dürfen.

Ankommen, durchatmen. Den bezaubernden Ausblick wirken lassen, zufrieden die Beine ausstrecken. "A kalt`s Bier, a guate Supp`n", Sonne tanken, frische Luft genießen, Zeit haben, rasten, erholen.

Lasst Euch vom gemütlichen Tiroler Flair verzaubern, erlebt die herrliche Ruhe auf der Alm und genießt den einzigartigen Panoramablick auf die angrenzende Bergwelt.

 

Bei uns werdet Ihr nicht nur mit viel Sonne, sondern auch mit herzhaften Hüttenschmankerln, verfeinert à la "Bubi", verwöhnt. Wie es sich für eine Alm gehört, bieten wir Euch traditionelle Tiroler Hausmannskost  - schmackhaft zubereitet und aus einfachen, regionalen Zutaten und Almprodukten.

Nach längeren Wanderungen, ausgedehnten Mountainbike Ausflügen oder Skiurlauben besteht die Möglichkeit in einem der urig-gemütlichen Zimmern auf der Alm zu nächtigen. Mit einem ausgewogenen Frühstück kann es dann frühmorgens auf die nächste Etappe weitergehen.

Mit der Bewirtschaftung der Marienbergalm ist ein Traum für uns in Erfüllung gegangen. Wir schätzen die abwechslungsreiche, aber auch herausfordernde Alm-Arbeit, sowie die Begegnungen und Gespräche mit unterschiedlichen Menschen und freuen uns über Euren Besuch!

In diesem Sinne...

Bis bald auf der Marienberg Alm!

Caroline und Christian

PS: Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Euch kurz Zeit nehmt, um uns auf Google zu bewerten. Vielen Dank!

Wanderung zur Marienberg Alm

vom Parkplatz Arzkasten in ca. 1,5 Stunden zur Marienberg Alm

Man erreicht die Marienberg Alm vom Obsteiger Ortsteil Arzkasten aus. Am Parkplatz von Arzkasten geht's los:

Man folgt dem Weg Richtung Alpsteig Marienberg Alm. Der anfangs breite und flache Weg wird bald schmal und hat immer wieder steilere Passagen inne. Durch herrliche Waldabschnitte führt der Steig auf der rechten Talseite (bergwärts) zur Marienbergalm. Mehrmals wird der Weg von erfrischenden Wasserquellen gekreuzt. Später führt ein wunderschöner Bach neben dem Steig entlang. 

Am Ende geht's dann schnell: Kaum am Almboden angelangt kommt man schon zur Marienberg Alm. Von hier genießt man einen herrlichen, sonnigen Ausblick auf die Ötztaler Alpen.

Als schonende Abstiegsvariante kann man den Forstweg zurück zum Arzkasten nehmen.

 

Von der Alm aus sind viele Wanderungen und Bergtouren möglich, was die Marienberg Alm ob ihres bezaubernden Panoramas, der guten Speisen und der einladenden Sonnenterrasse zu einem beliebten Ausflugsziel machen.

 

Wanderung Handschuhspitze

von der Marienberg Alm in ca. 1,45 Stunden zum "Handschig" (2.319 m)

Von der Alm geht es entweder querfeldein oder über die Forststraße hinauf zum Marienbergjoch. Westlich des Wetterkreuzes führt ein Steig durch die Latschen weiter in Richtung Handschuhspitze. Zuerst etwas steiler, dann in angenehmer Steigung weiter bis zu einer Schotterrinne. Diese wird in westlicher Richtung gequert. Von hier geht es zuerst über Blockwerk dann über den links verlaufenden Steig weiter bergauf. Die letzten Meter führen über die Südflanke in Serpentinen zum herrlichen Gipfel. BERGHEIL! Wie die gesamte Mieminger Kette bietet auch die Hanschuhspitze ("Handschig") eine atemberaubende Aussicht auf das Gurgltal, die Lechtaler Alpen, das Inntal und an klaren Tagen sogar bis ins Tiroler Unterland.

Der Abstieg ist gleich wie der Aufstieg.

Weitere Wandermöglichkeit für Geübte:

Über den Handschuhgrat auf den Wannig (schlecht markiert, Hochgebirgspfad) und von dort runter auf die Nassereither Alm (Muthenaualm) und wieder zurück zur Marienbergalm. Diese Erweiterung ist eine beschwerliche Tagestour (für Anfänger und Untrainierte nicht empfehlenswert).

 

Wanderung Höllkopf

von der Marienberg Alm in ca. 1,45 Stunden zum Höllkopf ( 2.193 m)

Von der Alm am Fahrweg oder querfeldein bis fast hinauf zum Marienbergjoch. Kurz bevor man dieses erreicht, zweigt bei einem Wegweiser in der Wiese rechts der Steig zum Hölltörl/Höllkopf ab. Weiterhin auf sehr gutem, aussichtsreichem Weg und in moderater Steigung schlängelt es sich durch Wiesen und Latschengassen hinauf zum Hölltörl. Die steil aufragenden Felswände der Marienbergspitzen ziehen den Blick ebenso an wie die gegenüberliegende Handschuhspitze und die ihr zu füßen liegenden Almwiesen der Marienberg Alm. Direkt am höchsten Punkt biegt rechter Hand der markierte Gipfelsteig ab, auf dem man in wenigen Minuten zur weitläufigen, aussichtsreichen Gipfelfläche des Höllkopf gelangt. BERGHEIL! Der Gipfelblick reicht von den Lechtalern bis zu den Ötztaler und Stubaier Alpen.

Der Abstieg ist gleich wie der Aufstieg.

Weitere Wandermöglichkeit für Geübte:

Über die "Hölle" zur Grünsteinscharte und dann zur Coburger Hütte (für Anfänger und Untrainierte nicht empfehlenswert).

 

Weitere Wandertipps

Imposante Berge, so weit das Auge reicht!

Ausgangspunkt Marienberg Alm

  • zum Schachtkopf:

Gipfelhaus Marienberg - Bergstation Marienbergbahn - Montan Wanderweg - Schachtkopf (1.642 m)

  • zur Bieberwierer Scharte:

Gipfelhaus Marienberg - Bergstation Marienbergbahn - Montan Wanderweg - Jubiläumsweg - Biberwierer Scharte (2.000 m)

  • zur Sonnenspitze:

Gipfelhaus Marienberg - Bergstation Marienbergbahn - Montan Wanderweg - Jubiläumsweg - Biberwierer Scharte - Sonnenspitze (2.417 m)

  • Wannigumrundung:

Gipfelhaus Marienberg - Sunnalm - Berglesboden - Nassereither Alm (Muthenaualm) - Adlerhorst - Aschland - Arzkasten

  • Grünsteinumrundung:

Gipfelhaus Marienberg - Bergstation Marienbergbahn - Montan Wanderweg - Jubiläumsweg - Biberwierer Scharte - Coburger Hütte - Tajaköpfe - Grünsteinscharte - Höllreise - Hölle - Lehnberghaus - Arzkasten

  • zum Lehnberghaus:

Marienbergjoch - Hölltörl - Höllkopf - Höllreise - Lehnberghaus - Arzkasten

  • zur Wankspitze:

Marienbergjoch - Hölltörl - Höllkopf - Höllreise - großer Stein - Stöttltörl - Klettersteig Wankspitze (2.209 m)

 

  • über`s Hölltörl nach Mieming:

Marienbergjoch - Hölltörl - Höllkopf - Höllreise - großer Stein - Stöttltörl - Stöttlreise - Mieming

 

SOMMERBERGBAHN

MARIENBERGBAHN

IN BIBERWIER

Auf in die Tiroler Bergwelt

In einer ganz besonderen Ecke Tirols – in der im Tiroler Außerfern, inmitten der imposanten Gebirgslandschaft der Tiroler Zugspitz Arena - nur ca. 36 km von der A7 bei Füssen entfernt, liegt die attraktive Sommerbergbahn/Marienbergbahn in Biberwier. Eine relativ kurze Anreise in die Bergwelt Tirols, mit ihren zahlreichen Gipfeln über 2000m, locken Sommer wie Winter zahlreiche Urlauber, Sportler und Naturfreunde hierher.

Neben der Top-Attraktion mit Tirols längster Sommerrodelbahn in Biberwier verfügt Biberwier/Marienberg auch über herrliche Wander- und Ausflugsberge mit traumhaften Wanderwegen, Themenwegen,  Mountainbikestrecken und Funsport- Rollerstrecke.

Der Sesselift Marienberg führt in zwei Sektionen von Biberwier hinauf bis zum Marienbergjoch. Oben angekommen bietet sich ein traumhafter Panoramablick auf die imposante Bergwelt der Tiroler Zugspitz Arena. Die Bergstation ist Ausgangspunkt für Wanderwege und Bergtouren in unterschiedlichen Schwierigkeitsvarianten. Außerdem gibt es für Mountainbiker abwechslungsreiche Routen und Trails. Die Marienbergalm ladet mit kulinarischen Köstlichkeiten und herrlicher Sonnenterrasse zum Rasten und Genießen ein.

Die Mittelstation der Marienbergbahn ist Startpunkt für die 1.300 Meter lange Sommerrodelbahn. Die Fahrt zurück ins Tal wird so zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. Auch gibt es Mountaincarts oder Monsterroller am Berg zu leihen, um ins Tal zu brausen.

Öffnungszeiten Marienbergbahnen:
Vom 11.06.2020 - 18.10.2020 täglich bei regenfreier Witterung von 08:30 - 17:00 Uhr;

Im Juli und August bis 18:00 Uhr sowie jeden Dienstag Abendrodeln und Funsport bis 21:45 Uhr.

 
 

Skigebiet Biberwier/Marienberg

Für alle jene, die den Trubel der größeren Skizentren meiden möchten

Das Skigebiet Biberwier-Marienberg befindet sich in der Tiroler Zugspitz Arena, oberhalb von Biberwier und ist mit dem Skibus aus der gesamten Region kostenlos zu erreichen. Das Wintersportgebiet liegt auf einer Höhe von 1.000 m bis 1.820 m. Zum Skifahren und Snowboarden stehen 11 km Pisten und 1,3 km Skirouten zur Verfügung. 5 Lifte befördern die Gäste. Es ist Erholungs- und Lieblingsskigebiet für Familien mit Kindern, Genußskifahrer und alle, die es beim Skifahren gemütlicher angehen lassen wollen. Es begeistert mit herrlichem Panorama und zeichnet sich besonders durch die familienfreundlichen Angebote wie breite und leicht befahrbare Pisten aus. Auch die rot markierten Pisten sind von etwas geübteren Kindern gut zu meistern. Alle anderen können im Kinderbereich Biberland und in Bibers Buzzebahn noch an der Technik feilen. Die Region gilt generell als ziemlich schneesicher, zusätzlich sorgen jedoch noch  Beschneiungsanlagen für beste Pistenverhältnisse.

Das Skigebiet Biberwier-Marienberg besteht mehr oder weniger aus zwei Ebenen. Unten am 6-er Sessellift Mariabergbahn 1 befindet sich eine breite Carvingautobahn, die sich wunderbar für Anfänger eignet. Auf der leichten Piste lassen sich bestens die großen Schwünge üben, bevor es mit der Marienbergbahn 2 weiter nach oben geht. Die Doppelsesselbahn ist nicht die schnellste und so hat man etwas mehr Zeit, den verschneiten, wunderschönen Winterwald zu genießen. Oben angekommen befindet man sich auf 1.820 m über dem Meer und hat das weite Ehrwalder Becken vor sich liegen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, das erste Panoramafoto zu machen.

Anschließend gibt es hier oben auf dem Sonnenplateau zwei kürzere Schlepplifte zu entdecken, die beide schöne, mittelschwere Abfahrten erschließen. Besonders der Almlift liegt ruhig und abgelegen und führt durch leicht bewaldetes Gebiet. Von dessen Bergstation, direkt von der großen Sonnenterrasse der Marienbergalm aus, lässt sich bereits ein atemberaubender Ausblick auf das Mieminger Plateau sowie das Ötztal erkennen. Vom Sonnenplateau stehen zwei Varianten zurück zur Talstation zur Auswahl:

Eine mittelschwere Waldabfahrt oder eine schöne, engere Skiroute durch den Wald. Sportlichere Ski-und Snowboardfahrer werden die Skiroute bevorzugen, ist doch hier meistens eher wenig los. Am Ende treffen sich beide Varianten wieder und führen anschließend auf der breiten Carvingautobahn zurück nach Biberwier ins Tal.

Betriebszeiten:
Aktuelle Saison: 24.12.2020 - 04.04.2021
Generelle Saison: Mitte Dezember - Ende März
Öffnungszeiten: 08:30 - 16:30

Hinweis: Die Öffnungszeiten sind generelle Angaben vom Skigebiet Biberwier – Marienberg und können je nach äußeren Bedingungen, Wochentagen, Schulferien und Feiertagen variieren.

 
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MTB/E-Bike

Tourentipps

Die lohnendste Art, eine Landschaft zu "erfahren" ist wohl die, bei der man sich gerade so schnell fortbewegt, dass Auge und Geist mitreisen können!

Handschuhspitze -

eine steile Schneeflanke in den Miemingern

Schon von weitem leuchtet die weiße Schneeflanke vom Kamm der Handschuhspitze herunter. Ab der Waldgrenze ziehen sich die Südhänge steil hinauf bis zum Gipfel und versprechen herrlichen Firngenuss.

Gestartet wird beim Parkplatz Aschland bei der Abzweigung der Forststraße in Richtung Marienbergalm (1.150 m). Über die Forststraße geht es gemütlich durch den Wald hinauf ins Marienbergtal. Ab ca. 1.380 m zieht sich die Straße nun direkt in nördlicher Richtung oberhalb des Marienbergbaches in Richtung Marienbergalm. Auf ca. 1420 m lichtet sich linkerhand der Wald bzw. zieht eine schmale waldfreie Schneise in direkter Linie nach Westen hinauf in Richtung Gampenköpfle (1.711 m). Entweder angenehm durch den lichten Wald oder etwas anstrengender in direkter Linie geradeaus bergan zur Starkstromleitung mit ihren Monster-Stahlmasten. Nun wird das Gampenköpfle (1.711 m) bzw. die schönen waldfreien und sanften Hochflächen erreicht. Von dort wird die waldfreie Fläche überquert, die Starkstromleitung rechterhand liegen gelassen und immer steiler werdend, anfangs noch durch den Bergwald und dann schon bald durch die Latschenzone aufgestiegen (bei viel Schnee sind die Latschen völlig zugedeckt). In einigen Spitzkehren geht es bergan, bis ein Köpfl erreicht wird. Hier wird linkerhand in eine steile Rinne hinein gequert, über diese wird in einigen weiteren Spitzkehren rasch an Höhe gewonnen. Die Rinne endet auf einer flachen Schulter. Hier wird nochmals ein kurzes Stück linkerhand hinausgequert und in weiterer Folge über den steilen und weitläufigen Südhang hinauf zum Gipfel der Handschuhspitze auf 2.319 m gestiegen.

Nach einer guten Jause und einem grandiosen Rundumblick, folgt eine wunderschöne Firnabfahrt, die sich gleich wie der Aufstieg gestaltet. 

Sicherheitshinweise:

Bei der Skitour auf die Handschuhspitze handelt es sich um eine Frühjahrstour, die sichere Verhältnisse voraussetzt. Aufgrund der Südausrichtung ist ein früher Aufbruch notwendig. Die Skitour ist ab der Waldgrenze durchgehend steil und verlangt eine sichere Spitzkehrentechnik und gutes skifahrerisches Können.

 

Skitour Höllkopf

Gipfelpanorama vom Feinsten

Aufstieg ab Parkplatz Aschland auf der Forststraße bis zur Marienbergalm (1.623 m). Von dort über die Skipiste bis zum Marienbergjoch. Südöstlich des Jochs beginnt die traumhafte Landschaft des Tourengeländes. Links die steilen Wände der Marienbergspitzen, vor einem das tiefe Inntal und rechts die beeindruckenden Flanken des Hochwannig. Vom Skigebiet ist schnell nichts mehr zu sehen. Zunächst steigt man im Latschenbuschwerk ziemlich lange über das Arzbödele gegen Südosten auf und hält respektvollen Abstand zu den in der Morgensonne grell leuchtenden Felswänden am Grünstein.  Unterhalb des Hölltörl`s ist eine kurze steile Flanke zu queren bis man im 2.126 Meter hohen Hölltörl ankommt. Am Törl angekommen kann man sich die Abfahrt - bei sicheren Lawinenverhältnissen -  in die sogenannte Hölle sehr gut vorstellen. Im Hölltörl biegt man rechts ab und kommt in relativ steile, aber gut zu meisternde Nordhänge hinein, die bis knapp vor das Gipfelkreuz ansteigen. Die letzten Meter schiebt man schließlich die „Brettln“  gegen Osten zum Kreuz hinüber und kann sich auf dem ausgedehnten Gipfel (2.193 m) an einer grandiosen Rundschau erfreuen.
Abfahrt Entlang der Aufstiegsroute.

 

Grünsteinumfahrung

Skitour durch das Herz

der Mieminger Kette

Die Grünstein Umfahrung ist eine der klassischen und bekanntesten Skitouren in der Mieminger Kette. Mit mehrmaligen  Aufstiegen und Abfahrten führt diese Umfahrung äußerst abwechslungsreich und landschaftlich großartig von Obsteig nach Ehrwald. In einem stetigen Auf und Nieder (viermal anfellen!) wechselt man von der Südseite in nordseitige Kare, die oft bis spät ins Jahr mit feinem Pulverschnee gefüllt sind. Man findet nur wenig vergleichbares in der Nähe!

Dolomitenähnlicher Flair und steilere Rinnen zeichnen diese Skirunde aus. Sie bleibt jedoch versierten Tourengehern vorbehalten, denn sie ist lang und anstrengend. Auf dieser sportlichen Ausdauertour wird normalerweise kein Gipfel erreicht, es sei denn, man legt einen kleinen Abstecher zum Höllkopf ein.

Im Bereich der Hölle (Hölltörl und Grünsteinscharte) ist meist relativ viel los, auf der Nordseite oberhalb des Drachensees sind hingegen nur wenige Skitourengeher.

 

Aufstieg ab Parkplatz Aschland auf der Forststraße bis zur Marienbergalm (1.623 m). Von dort über die Skipiste bis zum Marienbergjoch. Vom Joch quert man immer leicht ansteigend Latschenhänge hinauf zum Hölltörl. Kurz vor dem Törl peilt man als Richtungspunkt einen großen Felsblock an. Vom Hölltorl (2.126 m) kann man den Höllkopf (2.194 m) in ca. 10 Minuten besteigen. Vom Hölltörl fährt man östlich durch eine breite Rinne in die Hölle ab und steigt nach dem Anfellen nördlich durch eine Rinne hinauf zur Grünsteinscharte (2.272 m). Von der Scharte fährt man nördlich bis kurz vor den Drachensee ab (Achtung, im unteren Teil ist eine steilere Stufe mit Vorsicht zu genießen). Man entscheidet selbst wie tief man hinunter fährt bzw. wie lange man wieder aufsteigen will - einige gehen bei sicheren Schneeverhältnissen auch fast waagrecht hinüber zum Tajatörl (2.259 m). Nach dem Wiederaufstieg zum Tajatörl - es ist die Scharte rechts vom Felsturm - fährt man hinunter ins Brendlkar, vorbei am Brendlsee zur Langlaufloipe. Dort rechts (evtl. besser mit Fellen) zurück zum Skigebiet und in diesem zur Talstation der Ehrwalder Alm-Bahn abfahren. Mit dem Skibus zurück nach Biberwier. Zum Ausgangspunkt in Obsteig kommt man am besten mit einem zweiten – bei der Anreise hier geparktem – Auto.

 

unsere Alm-Schmankerl

der Sommersaison 2020

herzhaft und guat!

"an Guatn"

wünschen die Wirtsleute

Caroline und Christian

!!! Küche ab 11:00 Uhr !!!

 

Übernachtungsmöglichkeit

in unseren urig-gemütlichen Zimmern

"Schlaft`s guat!"

Nach einem langen Tag, satt und müde in die Federn fallen, Augen zu und einschlafen.

Aufwachen mit den ersten Sonnenstrahlen die durchs Fenster blitzen. Fenster auf, die frische Alm-Luft tief einatmen und der neue Tag kann beginnen. Einfach herrlich!

  • Die Marienbergalm hat 26 Schlafplätze zur Verfügung

  • alle Zimmer sind eingebettet (kein Hüttenschlafsack notwendig)

  • Hand- und Badetücher vorhanden

  • Hüttenpatschen vor Ort

  • WC/Dusche

  • Föhn

  • Kalt- und Warmwasser

  • Hunde erlaubt

Übernachtung nur gegen Voranmeldung möglich!

Wir empfehlen, speziell in der Hauptsaison, rechtzeitig zu reservieren.


Sonstige Ausstattung und Infos:

  • große Sonnenterrasse mit herrlichem Ausblick

  • Gaststube mit beheiztem Bauern-Ofen

  • Handyempfang bei der Hütte

  • gratis WLAN

  • Umkleidekabinen inkl. Föhn

  • E-Bike Lademöglichkeit (kein öffentliches Stromnetz! Ladung funktionert nur bei laufendem Dieselaggregat)

  • nur Barzahlung möglich

 

Öffnungszeiten

Sommer 2020:

Es wird Zeit Danke zu sagen!

Die Sommersaison 2020 ist beendet. Wir bedanken uns bei all unseren treuen Gästen und Freunden, die uns trotz dieser schwierigen Situation auf der Marienberg Alm besucht haben.

"Vergelt`s Gott"

Winter 2020/2021:

Auf Grund der aktuellen Covid-19 Maßnahmen bleibt unsere Alm 

vorübergehend geschlossen

 

Gutscheine

erhältlich auf der Marienberg Alm

Freude schenken mit …

 

UNSEREN GUTSCHEINEN !

 

Ob zum Geburtstag, zum Jubiläum, zur Hochzeit, zum Valentinstag oder als Dankeschön.

 

Immer eine schöne Geschenkidee für Eure Liebsten!

Essens - Gutschein

Geldbetrag - Gutschein

Übernachtungs - Gutschein

 
 

Sage aus Obsteig

Die Mara vom "Marabarg"

Die Obsteiger reden vom „Marabarg“, wenn sie die Marienbergalm meinen.

Eine alte Sage erzählt von der Mara, der Hüterin der Gämsen am Marienberg.

Mara gehörte zum Geschlecht der Saligen und wohnte mit ihren Schwestern in den Felsbänken unterhalb der Marienbergspitzen. Manchmal sahen die Hirten die schneeweißen Gewänder der Saligen in der Abendsonne in einem zarten Rot leuchten.

Mara hatte sich in einen jungen Jäger Namens Georg verliebt, der immer wieder den Marienberg durchstreifte um zu jagen. Der junge Jäger war ein braver Mann und achtete sehr darauf kein trächtiges Wild zu erlegen. Auch das gefiel Mara, der wunderschönen Frau aus dem Reich der Saligen.

Eines Tages, als der Jäger am Berg auf Gämsenjagd war, traf er auf Mara und sah wie diese einem Gamskitz, welches ein Bein gebrochen hatte, eine Salbe auftrug und einen Verband anlegte. Das Gamskitz sprang darauf munter davon und verschwand in den Latschen.

Der Jäger setzte sich zu Mara und meinte, dass er noch nie eine so schöne Frau hier gesehen hätte. Er fragte sie, was sie hier oben wohl mache. Mara erklärte dem Jäger, dass sie auf die Gämsen schauen würde, für jede der Gämsen einen Namen wusste und sehr wohl gesehen habe, worauf Georg bei der Jagd achtete. Sie erzählte dem Jäger auch woher sie kam und wolle ihn gerne wiedersehen. Er müsse ihr nur etwas versprechen. Er dürfe niemandem ihren richtigen Namen sagen und auch nicht woher sie komme.

So sahen sich die beiden immer wieder und waren sehr glücklich miteinander. Der Jäger Georg ging nun fast täglich auf die Jagd ins „Plodertal“. Im Dorf war er kaum mehr zu finden. Immer wieder, selbst bei den Festen die er bisher lustig mitgefeiert hatte, verschwand er heimlich und ging auf die Jagd. Er erlegte aber keine Gämsen mehr, weil im die Schützlinge der Mara einfach leid taten.

So beschlossen die Burschen des Dorfes dem Georg nach zu schleichen, um zu sehen was ihn so sehr auf die Marienbergalm lockte. Dort sahen sie Georg zwischen den Almrosen sitzen und neben ihm eine wunderschöne Frau in ihrem weißen Gewand.

Die Burschen erzählten allen im Dorf was sie gesehen, wie wunderschön die Frau in Georgs Nähe war, und dass diese sogar ein Gamskitz streichelte.

Im Dorf hatte nun Georg keine Ruhe mehr. Jeder fragte, wer die schöne Frau war und woher sie komme. Georg dachte sich einen Namen aus und sagte, die schöne Frau käme irgendwo aus dem Außerfern. Doch niemand im Außerfern kannte eine so schöne Frau in weißen Kleidern mit diesem Namen. So ging Georg den Menschen im Dorf möglichst aus dem Weg und immer auf die Jagd und zu seiner Mara.

Die Burschen des Dorfes beschlossen, dem Georg einen gewaltigen Schrecken einzujagen. Sie errichteten in der Alm einen großen Reisighaufen, ganz oben auf einem Felsvorsprung. Sie bauten aus Leinentüchern eine Puppe, setzten diese auf den Reisighaufen und warteten auf den Jäger Georg. Als sie Georg kommen sahen, entzündeten sie den Reisighaufen. Als Georg den brennenden Haufen sah und meinte seine Mara dort zu sehen, lief er auf das Feuer zu und rief laut ihren Namen. „Mara, Mara“ hallte es durch die Alm und im Echo „Mara, Mara“ von den Felsen zurück. Im letzten Moment erkannte Georg die Finte, doch es war schon zu spät. Er stürzte über den Felsvorsprung in die Tiefe und war tot.

Die Burschen sahen was sie angerichtet hatten und rannten davon. Mara und ihre Schwestern bei ihren Gämsen hatten alles mit angesehen. Sie trugen Georg auf einen seiner Lieblingsplätze, auf halber Höhe zur Handschuhspitze und begruben ihn dort. Mara und ihre Schwestern weinten so bitterlich, dass dort oben ein kleiner See entstand, der bis heute nicht ausgetrocknet ist.

Auch die Burschen wurden nicht mehr richtig froh. Sie kamen immer wieder trauernd und betend zurück an jenen Ort wo der Jäger Georg über den Felsen stürzte und kehrten dort immer wieder reumütig um. „Mara, Mara“ klang der Schrei des armen Georg noch immer in ihren Ohren nach. Diese Beter-Umkehr kennen die Hirten und Almbauern noch heute.

 

Einige Jahrhunderte sind vergangen, nie mehr wurden Mara und ihre Saligen Schwestern gesehen. Die Hirten und Bauern errichteten in christlichem Gedenken eine Kapelle an der alten Marienberg Almhütte. Unter dem Kreuz sollen früher zwei kleine Holzfiguren an Mara und Georg erinnert haben. Die später geschnitzten, heute auch schon uralten Statuen aus der Marienberg Kapelle, sind neu renoviert an der Rückwand auf der Empore der Obsteiger Pfarrkirche zu finden.

So wurde im Laufe der Zeit aus Mara und Georg, Maria und Josef, aus dem „Marabarg“ der Marienberg und aus der Beter-Umkehr die Bettler-Umkehr.

 

Doch für die Almbauern und Einheimischen bleibt die Marienbergalm der

„ M A R A B A R G “

Die alte Almhütte am Marienberg,

mit angebauter Kapelle.

Kontakt

Wir freuen uns schon Euch bald bei uns auf der Marienberg Alm begrüßen zu dürfen!

"Pfiat Enk derweil!"

Caroline und Christian

Marienberg Alm

 

+43 664 120 43 86

Obsteig 303, 6416, Austria

PS: "bleibt`s gsund!"

Sonnenaufgang - Blick auf die Marienbergspitzen